Erreichbarkeiten

Kindertagesstätte Schloßkinder
Neubergstraße 2
55283 Nierstein-Schwabsburg
Telefon: 0 61 33 / 58 221
E-Mail: Kita-schwabsburg@stadt-nierstein.de

Träger

Stadt Nierstein

Im folgenden finden Sie wichtige Hinweise zur KiTa: Unser Konzept, die Betreuungszeiten und mehr. Bitte klicken Sie dazu auf die Balken. Dann erscheint der dazu passende Text für Sie zum Lesen.

Zunächst ein paar Daten und Fakten …

Die Kindertagesstätte „Die Schlosskinder“ befindet sich im idyllisch gelegenen, von zahlreichen Weinbergen umgebenen Schwabsburg, einem Ortsteil der Stadt Nierstein. Den Namen bekam unsere Einrichtung auf Wunsch der Kinder nach dem Wahrzeichen Schwabsburgs – dem Schlossturm – verliehen.

Das 1970 erbaute und 1971 fertiggestellte Haus wurde in den vergangenen Jahren immer wieder neu saniert und ausgebaut. In diesem Rahmen wurden 2010 neue Räumlichkeiten für unsere Allerkleinsten geschaffen und seit August 2017 sind nun auch die jüngsten Ausbauarbeiten abgeschlossen – eine zweite Etage zur Betreuung weiterer Kinder. 2018 begannen die Planungen für zwei neue Außengelände für unsere Schlosskinder.

 

… und nun zu uns:

Wir sind ein dynamisches Team von 16 pädagogischen Fachkräften und verstehen uns als positive Ergänzung zum familiären Umfeld, wobei die Kinder in unserer Einrichtung tagtäglich Neues entdecken, soziale Erfahrungen in einem erweiterten Rahmen machen, ihre Persönlichkeit entfalten und sich Kompetenzen und Wissen aneignen können.

Des Weiteren ergänzen zwei Küchenkräfte und zwei Reinigungskräfte unser Team.

Insgesamt betreuen wir auf zwei Etagen – im Rahmen von sechs Gruppen – ca. 111 Kinder im Alter von acht Wochen bis sechs Jahre (davon 101 Kinder in Form von Ganztagsbetreuung und 10 Kinder in Teilzeitbetreuung).

 

Untere Etage:

Wichtel (kleine Altersmischung mit Krippenkindern; Anzahl: bis 15 Kinder, davon 10 Krippenkinder; Alter: 8 Wochen bis 3 Jahre)

Rubinchen (kleine Altersmischung; Anzahl: bis 15 Kinder; Alter: 2 und 3 Jahre)

Glitzersteine (kleine Altersmischung; Anzahl: bis 16 Kinder; Alter: 2 und 3 Jahre)

Schlossperlen (kleine Altersmischung; Anzahl: bis 15 Kinder; Alter: 2 und 3 Jahre)

 

Obere Etage:

Hoppelhasen (erweiterte Altersmischung; Anzahl: bis 25 Kinder; Alter: 4 bis 6 Jahre)

Dinos (erweiterte Altersmischung; Anzahl: bis 25 Kinder; Alter: 4 bis 6 Jahre)

 

Indem jede pädagogische Fachkraft ihre persönlichen Fähigkeiten und Vorlieben mit in den Alltag einbringt, findet jedes Kind stets den passenden Ansprechpartner, die passende Nische, um sich sicher und geborgen zu fühlen, sodass es sich zu einem starken, selbstbewussten und selbstbestimmten Menschen entwickeln kann.

Bestmögliche Voraussetzungen für eine solch positive Entwicklung der Kinder schaffen wir zusätzlich durch unser stetiges Bestreben im Kopf beweglich zu bleiben. Dementsprechend gehören Fortbildungen, interne Schulungen und Reflexionen im Team zu unserem pädagogischen Alltag.

Kinder setzen sich aktiv mit ihrer Umwelt auseinander und bestimmen ihre Entwicklung maßgeblich mit. Immer wieder lernen sie aus der Wirkung ihrer Tätigkeiten und Erfahrungen hinzu. Im Alltag begegnen sie uns hierbei, nebst ihren persönlichen Interessen und Vorlieben, immer wieder mit einer großen Begeisterungsfähigkeit und Offenheit für Neues. Sie wollen erkunden und entdecken, wachsen und sich entwickeln.

Erzieher als Begleiter im Lernprozess

Um jenen Lern- und Entwicklungsphasen gerecht zu werden, arbeiten wir nach dem situationsorientierten Ansatz, ein Ansatz, der bei der Lebenswirklichkeit der Kinder ansetzt und sie dort abholt, wo sie gerade stehen.

Wichtige Themen werden hierbei an einem für die Kinder relevanten Zeitpunkt platziert und erarbeitet. Der Prozess wird eigens von ihnen bestimmt und gestaltet. Wir verstehen uns ausschließlich als Begleiter und unterstützende Partner, gehen immer wieder individuell sensibel auf die Kinder ein, achten auf deren Bedürfnisse, nehmen ihre Wünsche ernst und lassen sie ihre Gefühle artikulieren – soziale Wertschätzung als wichtiger Punkt in unserer pädagogischen Arbeit.

Jenes Verhalten trägt maßgebend zur Entwicklung einer starken kindlichen Persönlichkeit bei und führt demzufolge zu Kindern, die selbständig und selbstbewusst handeln.

Aus starken Kindern werden eines Tages starke Erwachsene.

All dies erreicht man jedoch nicht nur mit Hilfe eines pädagogisch sensiblen und gut aufgestellten Teams, es bedarf ebenso eines geeigneten strukturellen Rahmens – ein Rahmen, der den Kindern einerseits die freie Entfaltung/individuelle Entwicklung ermöglicht und andererseits immer noch ausreichend Ordnung und Struktur vorgibt, um sich sicher und geborgen zu fühlen. Denn nur wenn sich Kinder sicher und geborgen fühlen, haben sie den Mut Neues zu wagen, zu explorieren und daran zu wachsen.

Unser teiloffenes Konzept

Das teiloffene Konzept erwies sich vor diesem Hintergrund als das für uns stimmigste. Die Kinder gehören hierbei grundsätzlich einer festen Stammgruppe (mit je zwei pädagogischen Fachkräften) und damit festen Bezugspersonen an, was ihnen jene benötigte Ordnung und Struktur vorgibt und damit ein Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit verleiht. Innerhalb dieser Stammgruppe trifft man sich regelmäßig zum Morgenkreis, singt, tanzt, lacht, feiert Geburtstage und bearbeitet Themen. Nach der Stammgruppenzeit werden die Gruppen schließlich geöffnet und jedes Kind kann fortan seinen eigenen Weg – abhängig von Interessenlage und Vorlieben – gehen, sich frei bewegen, was wiederum die Entscheidungsfähigkeit, Selbständigkeit und Selbsttätigkeit fördert.

Auch Kinder der oberen Etage können die untere nach Belieben und umgekehrt besuchen. Hierfür ist lediglich eine kurze Absprache mit einer pädagogischen Fachkraft erforderlich.

Besonderheit Wichtelgruppe

Eine Ausnahme in unserer pädagogischen Arbeitsweise stellt allerdings die Wichtelgruppe dar.

Aufgrund der geringen Altersstruktur der Kinder wird hier überwiegend geschlossen gearbeitet, um den Bedürfnissen und Anforderungen an die Entwicklung unserer Kleinsten gerecht zu werden. Jene Gruppe wird jedoch regelmäßig für die „größeren“ Wichtel für kurze Zeitsequenzen geöffnet, um Schnittstellen mit dem Nestbereich zu schaffen. Indem die Wichtel immer wieder mal die größeren Gruppen – mit einer Bezugsperson besuchen – lernen sie bereits hier andere Erzieher/innen und Kinder kennen, was ihnen den späteren Wechsel in die nächstgrößere Gruppe erleichtert.

Unsere räumlichen Gegebenheiten

Bis auf zuvor erwähnte Wichtelgruppe, innerhalb derer sich ein Großteil des Tagesablaufs in einem Raum (mit diversen Funktionsbereichen) abspielt, sind die restlichen Räume in Funktionsräume aufgeteilt; sie sind „Erzieher“ und „Bewirker“, sie sind Initiatoren zum Handeln und Experimentieren, sie bieten zahlreiche Herausforderungen zum Entdecken und Erkunden.

 

Untere Etage

Rubinchen: Rollenspielraum

Glitzersteine: Kreativraum, Bastelraum

Schlossperlen: Bau- und Konstruktionsraum

Ballsaal: Bewegungsraum

 

Obere Etage

Hoppelhasen: Kreativraum, Bastelraum (inkl. Rollenspielecke)

Dinos: Bau- und Konstruktionsraum

 

Um die verschiedenen Bereiche der kindlichen Entwicklung (Wahrnehmung, Motorik, Sprache, kognitive Fähigkeiten sowie soziale und emotionale Kompetenzen) immer wieder entsprechend anzuregen und zu fördern, stehen den Kindern altersentsprechend unterschiedliche Spielgeräte und Materialien zur Verfügung, hier stets nach der Devise „weniger ist mehr“. Die Kinder sollen keiner Reizüberflutung ausgesetzt sein, es soll ihnen vielmehr ausreichend Raum zur Gestaltung, zur Fantasie- und Kreativitätsentwicklung sowie zur Bewegung geboten werden.

 

Kinderwelt ist immer auch Bewegungswelt.

Kinder wollen und müssen sich bewegen, sie haben einen inneren Bewegungsdrang. Nur durch Bewegung erfahren Kinder sich selbst und ihre Umwelt, machen wichtige Körpererfahrungen; das praktizierte Greifen nach Gegenständen aller Art wird zu einem „Be-Greifen“, das Fassen zu einem „Er-Fassen“.

Um jenen Erfahrungshorizont auch außerhalb des Gruppenraumes zu erweitern, nutzen wir zudem regelmäßig die beiden Außengelände und unternehmen Spaziergänge in die Natur, beobachten Tiere oder auch Winzer bei der Traubenernte.

Der Eintritt in die Kindertagesstätte hat sowohl für die Kinder als auch für die Eltern meist den Charakter der Erstmaligkeit. Viele der Familien sind bis zu diesem Zeitpunkt noch nie oder nur kurz voneinander getrennt gewesen, man gibt das Kind quasi in die Obhut eines Fremden. Alles ist neu und unbekannt und genau dies kann schnell Unsicherheit und Unbehagen auslösen.

Um jenes Unwohlsein zu vermeiden, muss die Eingewöhnung gut geplant und gemeinsam mit den Eltern in einem Erstgespräch sorgfältig durchgesprochen werden. Die Eltern müssen sich bereits hier gut aufgehoben fühlen, um ein erstes Vertrauensverhältnis aufzubauen, denn schließlich vertrauen sie uns ihr höchstes Gut an: ihr Kind.

Ganz grundsätzlich orientieren wir uns bei jeder Eingewöhnung am Berliner Eingewöhnungsmodell, das sich in folgende Phasen unterteilen lässt und die jedes Kind durchlaufen muss.

 

Grundphase

In der Grundphase kommt ein Elternteil – als feste Bezugsperson – zusammen mit dem Kind täglich eine Stunde in die jeweilige Gruppe unserer Einrichtung. Die Erzieherin/der Erzieher beobachtet anfangs nun sehr genau die Interaktion zwischen Bezugsperson und Kind. Im weiteren Verlauf versucht sie/er – über das Spiel – langsam Kontakt zum Kind aufzunehmen, Vertrauen zu schaffen und zunehmend in die Rolle einer neuen Bezugsperson zu schlüpfen. Wichtig in dieser Phase ist, dass keine Trennung vom Elternteil stattfindet, denn die Mutter oder der Vater sind zunächst der einzig sichere Hafen in der „großen, weiten“ Welt, die es zu erkunden und erobern gilt.

 

Der erste Trennungsversuch

Nachdem die Erzieherin/der Erzieher während der Grundphase immer mehr die Versorgung des Kindes übernommen und als Erste/r auf dessen Emotionen und Signale reagiert hat, erfolgt schließlich der erste Trennungsversuch (die Mutter/der Vater bleibt währenddessen noch in der Einrichtung). Verläuft dieser erfolgreich, das heißt das Kind lässt sich schnell und gut von der Erzieherin/dem Erzieher ablenken, kann man zur nächsten Phase übergehen.

 

Stabilisierungsphase

Nun werden die Trennungsphasen von Tag zu Tag zeitlich etwas erweitert; das Kind frühstückt das erste Mal in unserer Einrichtung und hat immer längere Spielphasen, bis es wieder abgeholt wird. Hierbei gilt es die Reaktionen des Kindes genau zu beobachten, um zu erkennen, wann der nächste Schritt (Mittagessen, ggf. Mittagsschlaf) gemacht werden kann. Gegen Ende der Stabilisierungsphase kann die Mutter/der Vater nach Absprache für kurze Zeit die Einrichtung verlassen, man geht somit langsam zur Schlussphase über.

 

Schlussphase

Das Kind kommt von nun an morgens in unsere Einrichtung, die Mutter oder der Vater verabschiedet sich und verlässt die Einrichtung bis zu einem zuvor abgesprochenen Zeitpunkt (Achtung: die Entwicklung eines Abschiedsrituals erleichtert Kindern oftmals die Trennung, da dies die nötige Routine und damit Sicherheit und Orientierung darstellt). Dennoch sollten die Mutter und/oder der Vater jederzeit erreichbar sein.

Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin/den Erzieher vollkommen als Bezugsperson akzeptiert und den Tagesablauf ohne größere Probleme bewältigt.

Im Allgemeinen ist für den Krippen- und Nestbereich ein Eingewöhnungszeitraum von ungefähr 4 Wochen vorgesehen; die älteren Kinder benötigen oftmals etwas weniger Zeit, um in der Kindertagesstätte anzukommen.

 

Dieses Modell gibt den Erzieherinnen/Erziehern und Eltern also keine festen Zeiten vor, sondern vielmehr eine klare „Fahrtrichtung“ mit „groben Fahrzeiten“, die individuell variieren können. Alle Kinder durchlaufen in ihrem eigenen Tempo die einzelnen Phasen. Erst wenn der eine Schritt – und damit eine Phase – erfolgreich abgeschlossen ist, kann man den nächsten machen, solange bis das Kind in der Gruppe angekommen ist.

Betreungsmodelle

Unsere Kindertagesstätte bietet den Eltern folgende Betreuungsmodelle an:

  1. Modell: Teilzeit (7:30Uhr – 12:30Uhr und von 14:00Uhr – 16:00Uhr)
  2. Modell: Teilzeit mit Übermittagsangebot (7:00Uhr – 14:00Uhr)
  3. Modell: Ganztags (7:00Uhr – 16:30Uhr)

 

Hinweis

Modell 2 und 3 kann nur von berufstätigen Eltern in Anspruch genommen werden; die Berufstätigkeit ist nachzuweisen! Diese Modelle können für 2, 3 oder 5 Tage pro Woche gebucht werden.

 

Schließzeiten

Während der Sommerferien ist unsere Einrichtung in der Regel drei Wochen geschlossen, hier immer im Wechsel mit der Kindertagesstätte Roßberg (es besteht für berufstätige Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder innerhalb der Ferienzeit in der jeweils anderen Kindertagesstätte betreuen zu lassen; dieses Angebot ist jedoch auf eine kleine Anzahl von Kindern beschränkt und das Kind muss mindestens drei Jahre alt sein).

Weitere Schließtage sind: Weihnachtsferien, Rosenmontag und Fastnachtsdienstag, drei Konzeptionstage pro Jahr (meistens in den Herbstferien) sowie bisweilen zumeist Brückentage. Genaueres hierzu ist dem Aushang in unserer Einrichtung bzw. der Homepage zu entnehmen.

 

Hinweis

Freitags vor den Sommer- und Weihnachtsferien schließt unsere Einrichtung bereits schon um 14:00Uhr. Ebenso am Fastnachtsfreitag, dem Tag unserer alljährlichen Kinderfastnachtsfeier!

Kinder besitzen noch keine zeitliche Wahrnehmung wie Erwachsene. Deshalb ist es für sie wichtig feste Strukturen in ihrem Alltag wiederzufinden und Routinen nachzugehen. Denn diese geben ihnen die nötige Orientierung und Sicherheit.

Demgemäß erleben die Kinder bei uns einen festen, geregelten Tagesablauf.

 

Für ALLE

7:00 – 9:00Uhr (für Ganztagskinder) / 7:30 – 9:00Uhr (für Teilzeitkinder):

Bringzeit und Frühstück (mit anschließendem Freispiel)

 

Wichtel

9:00 – 10:30Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote (Bastelaktionen, Experimentieren mit verschiedenen Materialien, Turnen im Bewegungsraum, Spazierengehen usw.)

10:30 – 11:00Uhr:

Wickeln und Toilettengang mit „Windelflüchtlingen“ (nach Bedarf auch bereits vorher)

11:00 – 11:15Uhr:

Stuhlkreis

11:15 – 12:00Uhr:

Mittagessen mit anschließendem Zähneputzen

12:00 – 13:45Uhr:

Mittagsschlaf

13:45 – 14:15Uhr:

Aufwachzeit, Wickeln und Toilettengang mit „Windelflüchtlingen“

14:15 – 14:45Uhr:

Snacken

14:45 – 16:00Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen)

 

Rubinchen, Glitzersteine, Schlossperlen

9:00 – 10:00Uhr:

Stammgruppentreffen, danach Wickeln und Toilettengang mit „Windelflüchtlingen“ (nach Bedarf auch bereits vorher)

10:00 – 11:00Uhr bzw. 12:15Uhr (je nachdem, ob das Kind noch schläft):

Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote (Bastelaktionen, Experimentieren mit verschiedenen Materialien, Turnen im Bewegungsraum, Spazierengehen usw.)

11:00 – 12:00Uhr:

  1. Gruppe (Schlafenskinder): Mittagessen mit anschließendem Zähneputzen
  2. Gruppe: weiterhin Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote

12:00 – 13:30Uhr:

  1. Gruppe: Schlafenszeit mit anschließendem Wickeln und Toilettengang mit „Windelflüchtlingen“
  2. Gruppe: Mittagessen mit anschließendem Zähneputzen, Wickeln und Toilettengang mit „Windelflüchtlingen“

dazwischen: 12:15 – 12:30Uhr:

Abholzeit Teilzeitkinder

13:30 – 14:30Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote

 

dazwischen: 14:00 – 14:15Uhr:

Bringzeit Teilzeitkinder

14:30 – 15:15Uhr:

Snacken (freiwillig)

15:15 – 16:00Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen)

 

Hoppelhasen und Dinos

9:00 – 10:00Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote (Bastelaktionen, Experimentieren mit verschiedenen Materialien, Turnen im Bewegungsraum, Spazieren gehen usw.)

10:00 – 11:00 Uhr:

Stammgruppentreffen

11:00 – 12:15Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote

12:15 – 12:30Uhr:

Abholzeit Teilzeitkinder

12:30 – 14:00Uhr:

Mittagessen mit anschließendem Zähneputzen

14:00 – 15:00 Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen) sowie gezielte pädagogische Angebote

15:00 – 15:30Uhr:

Snacken (freiwillig)

15:30 – 16:00Uhr:

Freispiel (drinnen oder draußen)

 

Für ALLE

16:00Uhr:

Teilzeitkinder sind bitte bis zu diesem Zeitpunkt abzuholen, Ganztagskinder finden sich in einer Auffanggruppe bis zur Abholung zusammen (drinnen oder draußen). Die Einrichtung schließt um 16:20 Uhr. Bis dahin sind die Kinder bitte abzuholen.

Ein krankes Kind möchte seine Ruhe haben, umgeben sein von einer Vertrauensperson, versorgt und bekümmert werden.

Zudem verbreiten sich Infektionskrankheiten in Gemeinschaftseinrichtungen wie einer Kindertagesstätte sehr schnell. Ein krankes Kind in unserer Einrichtung birgt demnach auch ein hohes Gesundheitsrisiko für andere Kinder und auch Erzieher/innen.

 

Wann muss das Kind zu Hause bleiben?

  • Fieber
  • Magen-Darm-Infekte
  • schwere Atemwegsinfekte/grippale Infekte
  • Bindehautentzündung
  • Ausschlag ohne Allergie
  • meldepflichtige Infektionskrankheiten nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG §6) (z.B. Keuchhusten, Masern, Mumps, Röteln, Scharlach, Windpocken)

 

Und wie lange sollte bzw. muss das Kind zu Hause bleiben?

Grundsätzlich sollte man einem kranken Kind genügend Zeit zur Genesung geben. Bei Rückkehr in die Einrichtung sollte es sich wieder sichtlich wohl fühlen und beschwerdefrei sein, damit es den Kitaalltag problemlos bewältigen kann.

 

Hinweis:

Handeln Sie bitte zum Wohle Ihres Kindes und lassen Sie es lieber einen Tag länger zu Hause, denn bedenken Sie einmal, dass ein Kita-Alltag einem Arbeitstag eines Erwachsenen gleichzusetzen ist und wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie krank arbeiten gehen müssten?

Denken Sie zudem bitte, wie zuvor bereits angemerkt, auch an das Wohl der anderen Kinder und pädagogischen Fachkräfte. Niemandem ist geholfen, wenn sie sich anstecken und der Kreislauf folglich immer weiter fortgesetzt wird.

 

Bei einigen Infektionskrankheiten ist es sogar gesetzlich geregelt (§34 IfSG), dass ein Kind eine Gemeinschaftseinrichtung wie die Kindertagesstätte solange nicht besuchen darf, bis nach einem ärztlichen Urteil keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Dies gilt auch für die Krätze und Kopfläuse, um eine Weiterverbreitung zu verhindern.

Ergänzend zum Infektionsschutzgesetz gibt das Robert Koch Institut regelmäßig Empfehlungen zum allgemeinen Umgang mit Infektionskrankheiten heraus. Dort ist ebenfalls geregelt, wann ein Kind die Kindertagesstätte wieder besuchen darf. Diese Richtlinien gelten als Expertenstandard und werden als verbindlich angesehen und behandelt.

 

Was ist zu tun, wenn das Kind krank ist?

Im Krankheitsfall sollte das Kind bitte frühestmöglich telefonisch abgemeldet werden (wir sind ab 7:00Uhr erreichbar).

 

Hinweis:

Wir können in Ausnahmefällen die Annahme des Kindes verweigern, sofern ein Infektionsrisiko für andere besteht!

 

Und wenn das Kind in der Kindertagesstätte krank wird?

Grundsätzlich dürfen wir keine Diagnosen stellen und keine Medikamente verabreichen. Bei Feststellung einer Erkrankung werden die Eltern umgehend von uns informiert, damit das Kind zum frühestmöglichen Zeitpunkt an sie oder eine andere abholberechtigte Person übergeben werden kann.

 

Hinweis:

Es ist wichtig, dass die Kontaktliste des Kindes immer aktuell ist! Ändert sich eine Telefonnummer, sollte diese sofort an uns weitergegeben werden!

 

In akuten Fällen sind wir natürlich dazu angehalten erste Hilfe zu leisten und, sofern erforderlich, einen Arzt zu rufen.

 

Hinweis:

Es gibt eine Einzelfallregelung bei chronischen Erkrankungen!

 

Bei chronischen Erkrankungen (Diabetes, Asthma, Epilepsie und auch Allergien) benötigen wir für die Medikamentengabe vorab eine Einverständniserklärung der Eltern sowie eine schriftliche Verordnung vom behandelnden Arzt. Zusätzlich muss das Personal von Krankenkassen, Ärzten oder sozialen Diensten entsprechend geschult werden, um im Notfall, die Medikamente als lebensrettende Maßnahme einzusetzen.

In unserem pädagogischen Alltag begegnen wir immer wieder Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen.

Ein partnerschaftlicher Umgang, gegenseitige Wertschätzung und Anerkennung prägen hierbei unsere Beziehungen, ein Miteinander, wobei stets das Wohl des Kindes im Zentrum steht!

Bereits im Erstgespräch verständigen wir uns mit den Eltern über Grundsatzfragen der Erziehung, denn immerhin sind sie die Experten ihrer Kinder. Gleichzeitig bringen wir den Eltern unser Konzept nahe, denn nur wenn diese beiden Punkte im Einklang miteinander stehen, wenn wir Hand in Hand gehen, quasi eine Erziehungspartnerschaft miteinander eingehen, tragen wir wesentlich zu einer gesunden Entwicklung des Kindes bei.

Um die Beziehung zwischen Erzieher/innen und Eltern zu intensivieren und zu stärken, wird bei uns „Transparenz“ und „Partizipation“ ganz groß geschrieben; die Eltern werden regelmäßig informiert und dürfen mitentscheiden.

Das oberste Gremium zur Mitwirkung von Eltern und dem Austausch von Informationen stellen der Elternausschuss und der Förderverein dar. Hier beraten sich gewählte Elternvertreter, Fachkräfte und Träger gegenseitig und treffen gemeinsame Entscheidungen.

 

Weitere Angebote, bei denen Eltern sich einbringen können …

  • Feste (Stabaus, Kerb, St. Martin)
  • Angebote von Eltern für Kinder: z. B. Lesenachmittag, Tanzen für Kids
  • Bastelnachmittage für St. Martin
  • Bastelabend für Stabaus

 

… und informiert werden:

  • Elterngespräche (halbjährliche Entwicklungsgespräche und Gespräche nach Bedarf)
  • Tür- und Angelgespräche
  • Elternabende
  • Aushänge
  • Homepage/Newsletter

Was gebe ich meinem Kind zum Essen mit?

Als Grundlage für einen guten Start in den Kitaalltag dient stets ein gesundes und abwechslungsreiches Frühstück und dieses ist von zu Hause mitzubringen (ebenso der Snack für nachmittags, Mittagessen bekommen die Kinder von unserer Einrichtung bzw. vom Deutschen Roten Kreuz gestellt).

Schokolade und andere Süßigkeiten sollten hierbei nicht in der Brotdose zu finden sein. Erstens führt das Mitbringen solcher Nahrungsmittel/Genussmittel zu Eifersüchteleien und Streitigkeiten zwischen den Kindern und zweitens, wirkt es sich bei regelmäßigem und zu hohem Verzehr negativ auf die Gesundheit des Kindes aus. Ausnahmen wie eine Geburtstagsfeier oder ein kitainternes Fest gibt es natürlich auch bei uns 😉

Ist Ihr Kind ein Obst- und Gemüsemuffel? – Kein Problem, mit kleinen Hilfsmitteln und Tricks kann man alles schmackhaft zubereiten und anrichten (Zauberäpfel, Apfelautoreifen, usw… und schließlich kann man aus den Autoreifen, dem Brot und den Tomaten ein lachendes Gesicht auf den Teller zaubern, ganz nach dem Motto: „Das Auge isst mit!“). Vergessen Sie zudem bitte nie die Vorbildfunktion der anderen Kinder und auch Erzieher/innen. Es ist nicht selten, dass Kinder in unserer Einrichtung Obst und Gemüse essen, was sie zu Hause gar nicht oder nur hin und wieder anrühren. Probieren Sie es einfach aus!

 

Welche Kleidung benötigt mein Kind in der Kita?

Da wir flexibel auf die Bedürfnisse der Kinder reagieren wollen, ist es wichtig, dass immer den Jahreszeiten entsprechende Kleidung in unserer Einrichtung vorhanden ist.

Hierfür bekommt ein jedes Kind zu Beginn seiner Kitazeit einen eigenen Haken mit Symbol zugeteilt, woran die Matschsachen und die Jacke gehängt sowie die Schuhe (Straßen- und Hausschuhe) unten abgestellt werden können.

Darüber hinaus befindet sich an jedem Haken ein Stoffbeutel, der stets mit mindestens einer Garnitur Wechselwäsche (Pullover, T-Shirt, Unterhemd und/oder Body, Hose, Unterhose, Strumpfhose, Strümpfe) und ein paar Plastiktüten (falls mal etwas daneben geht) ausgestattet sein sollte.

 

Hinweis: Das regelmäßige Prüfen und Auffüllen des Stoffbeutels ist Aufgabe der Eltern! (Wettergerechte Kleidung, Wechselkleidung, etc.)

 

Wie bekomme ich mein Kind sauber? – Zur Sauberkeitsentwicklung

„Sauber zu werden“ ist ein Reifungsprozess, für den jedes Kind seine im „genetischen Programm“ individuell vorgegebene Zeit benötigt. Anatomische Strukturen müssen hierfür intakt sein, die Nervenbahnen zwischen Gehirn und Ausscheidungsorgan insoweit ausgereift, dass es den Darm- oder Harndrang überhaupt wahrzunehmen und in der weiteren Entwicklung zu kontrollieren in der Lage ist. Dieser Prozess dauert in der Regel zwei bis vier Jahre.

Hierbei zeigt ein Kind oftmals von selbst, wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um den ersten Schritt in Richtung Sauberkeit zu machen (meistens um das zweite Lebensjahr herum).

Erste Hinweise können beispielsweise sein, dass sich das Kind plötzlich verstärkt für die Toilette und den damit verbundenen Vorgang interessiert (Mama, Papa oder ältere Geschwister fungieren hier als Vorbilder, die es nachzuahmen gilt). Andere Kinder halten während des Geschäfts kurz ersichtlich inne –  da sie offensichtlich den Harn- oder Darmdrang verspüren, wenn auch noch ohne Kontrolle – und wiederum andere machen durch Zeigen oder auch verbal auf eine volle Windel aufmerksam.

Ab diesem Zeitpunkt sollte man anfangen, dem Kind das Töpfchen oder die Toilette regelmäßig anzubieten, das Kind in seiner Sauberkeitsentwicklung zu begleiten. Wichtig hierbei ist, dass man als Erwachsener in der kommenden Zeit viel Geduld aufbringt und Ruhe bewahrt.

Nicht jeder Töpfchen- oder Toilettengang ist in der Anfangszeit nämlich von Erfolg gekrönt, jedoch sollte man jedes Erfolgserlebnis stets loben und dem Kind damit verdeutlichen, dass es in Ordnung ist, das kleine oder große Geschäft „loszulassen“.

Hinweis:

Wenn das Kind einmal nicht auf das Töpfchen oder die Toilette gehen möchte, sollte es keinesfalls dazu gezwungen werden, um nichts Negatives mit dem Toilettengang zu verbinden – nicht, dass man das genaue Gegenteil bewirkt und das Kind verweigert sich am Ende komplett. Es gilt ihnen einfach  immer wieder konsequent das Töpfchen oder die Toilette anzubieten, das Interesse kommt garantiert wieder, solange der Toilettengang positiv behaftet ist. Ebenso werden auch die Erfolgserlebnisse mit der Zeit immer häufiger.

 

Ebenso ist zu beachten:

Wird mit dem Töpfchen- oder Toilettengang begonnen, sollte umgehend in der Kindertagesstätte Bescheid gegeben werden. Wie in allen anderen Bereichen der kindlichen Entwicklung sollte auch hier an einem Strang gezogen und Absprachen getroffen werden, um das Kind gleichzeitig und gleichermaßen in seiner Sauberkeitsentwicklung erfolgsversprechend zu begleiten und zu unterstützen.

Hat man schließlich das Gefühl, dass das Kind Blase und Darm insoweit kontrollieren kann, um den verspürten Drang kurzzeitig aufzuschieben und auf Toilette zu gehen (meistens im Laufe des dritten bis vierten Lebensjahres) – äußert es vielleicht sogar den Wunsch – kann man den nächsten Schritt wagen: das Weglassen der Windel.

Auch in dieser Phase ist wiederum das Feingefühl der Eltern gefragt, denn auch hier sollte man den richtigen Moment abpassen. Wenn sich gerade etwas „innerlich Bewegendes/Aufwühlendes“ im Leben des Kindes ereignet, wie ein neues Geschwisterchen, ein Umzug oder wenn es einen neuen Entwicklungsschritt macht, sollte man nicht zu voreilig die Windel beiseite lassen.

In solchen Phasen sind Kinder durch die neue Situation so gefordert und abgelenkt, dass es des öfteren zu einem Pipiunfall kommen kann. Schnell stellt sich dann Frust auf beiden Seiten ein und man ist als Elternteil versucht, dem Kind die Windel wieder anzuziehen. Also lieber gleich genau hinschauen, den richtigen Zeitpunkt abwarten und vielleicht doch zwei, drei Wochen länger die Windel anbehalten, das Kind und die Waschmaschine werden es Ihnen danken.

Wenn der Tag dann tatsächlich gekommen und die Windel aus ist, sollte man das Kind gerade in der Anfangszeit noch öfter an den Toilettengang erinnern, da es diesen möglicherweise beim Spielen zunächst vergisst bzw. den Harn- oder Darmdrang erst zu spät bemerkt und dann ist die Hose auch schon voll.

Wechselwäsche – ob Zuhause, unterwegs oder in der Kindertagesstätte – sollte in der nächsten Zeit stets ausreichend vorhanden sein, zur Grundausstattung gehören, da Unfälle und Rückschläge zum Kleingedruckten der Entwicklung gehören.

 

Hinweis:

Geht ein Kind auf die Toilette, sollte darauf geachtet werden, dass es Kleidung trägt, die es möglichst schnell geöffnet und damit ausbekommt. Es soll doch am Ende nicht am schwer zu öffnenden Hosenknopf scheitern.

 

Ebenso ist zu beachten:

Auch wenn das Kind tagsüber trocken ist, kann es durchaus sein, dass es nachts noch eine Windel benötigt, da sich die nächtliche Kontrolle über die Blasen- und Darmfunktion grundsätzlich etwas langsamer entwickelt. Bis zum Alter von fünf Jahren haben jedoch die meisten Kinder ihre Blase und ihren Darm auch nachts unter Kontrolle.

 

Und zu guter letzt:

Auch ein seit Monaten zuverlässig trockenes Kind kann durch zuvor bereits aufgeführte einschneidende Veränderungen im Leben (Geschwisterchen, Umzug usw.) plötzlich wieder anfangen unsauber zu werden, das ist ganz natürlich. Kinder sind in diesen Zeiten vermehrt emotionalem Stress ausgesetzt, was zu solchen Rückfällen führen kann. Hier heißt es Ruhe bewahren und entspannen, auch diese Zeiten gehen vorbei!

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